Menschen und ihre Figur sind vielfältig, zum Glück. Ob eher groß oder klein, zierlich, drahtig, eher kräftig oder rundlich, jeder Figurtyp kann harmonische Proportionen haben. Ein nerviger Störfaktor für jede Körperform: der Bauch. Dieser wird leider tendenziell beim Älterwerden immer runder. Überhaupt scheint sich der Körper bei der Fetteinlagerung ab einem gewissen Alter ganz besonders für den Bauch als Ort der Einlagerung zu entscheiden.

 

Welcher Bauchumfang ist gefährlich?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) sieht ab einem Bauchumfang von über 80 cm bei Frauen und von über 94 cm bei Männern, die Obergrenze für den Beginn von einem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten, Schlaganfall und Diabetes Typ 2. Liegt der Bauchumfang bei Frauen über 88 cm und bei Männern über 102 cm, gilt ein deutlich erhöhtes Risiko. Wo misst sich der Bauchumfang? Der Bauchumfang oder Taillenumfang befindet sich in der Mitte zwischen dem unteren Rippenbogen und der Oberkante des Hüftknochens.

 

6 Gründe warum der Bauchumfang zu nimmt, und was man dagegen tun kann

Grund 1: Muskelmasse wird durch Fettgewebe ersetzt

Ab dem circa 30. Lebensjahr verliert ein untrainierter Erwachsener im Schnitt alle 10 Jahre 3 Kilogramm Muskelmasse. Da die Muskulatur viele Kalorien verbrennt, sinkt der Grundumsatz, also Kalorienverbrauch stetig.

 

Lösung: Muskelaufbautraining ist in jedem Alter nicht nur möglich, sondern auch sehr einfach. Besonders mit dem vollautomatischen Zirkel, dessen System von „Druck und Zug“ ein 30 % effektiveres Training bietet.

 

Grund 2: Die nachlassende Östrogenproduktion, auch bei Männern

Dass selbst bei Männern der Rückgang von Östrogen die Zunahme von Bauchfett weiter begünstigt, wurde erst in jüngerer Vergangenheit bewiesen. Ein Teil des männlichen Testosterons wird durch ein Enzym in Östrogen umgewandelt. Da sorgt wiederum für einen stabilen Stoffwechsel. Sinkt also bei Männern der Testosteronspiegel, entsteht ein Östrogenmangel, der die Fetteinlagerung begünstigt.

 

Lösung: Mit regelmäßigem Muskelaufbautraining wird die Testosteron-Produktion auf natürliche Weise aktiviert. Die Umwandlung von Fett in Muskulatur erhöht den Testosteron-Spiegel. Dieser wiederum fördert das Muskelwachstum und verbessert die Knochendichte und die Festigkeit des Bindegewebes. Auch Energie, Tatendrang und Stressresistenz hängen vom Testosteronspiegel ab. Und das gilt für Frauen genauso!

 

Grund 3: Zu viele industriell verarbeitete Lebensmittel

Je stärker verarbeitet ein Lebensmittel ist, desto weniger Vitalstoffe enthält es. Stattdessen können jede Menge künstliche Zusätze wie Geschmacksverstärker, Aromen, Konservierungsstoffe und natürlich jede Menge Zucker und zu viel Salz enthalten sein. Fehlt auch nur ein Vitamin, kann der Stoffwechsel nicht ideal funktionieren.

 

Lösung: Bauchfett setzt entzündungsfördernde Stoffe frei. Um freie Radikale zu neutralisieren, sind antioxidative Vitalstoffe sehr wichtig. Gemüse, Früchte, Kräuter und Vollkornprodukte sind voller Antioxidantien, die entzündungshemmende Fähigkeiten haben, und helfen Bauchfett abzubauen.

Lösung: Bauchfett setzt entzündungsfördernde Stoffe frei. Um freie Radikale zu neutralisieren, sind antioxidative Vitalstoffe sehr wichtig. Gemüse, Früchte, Kräuter und Vollkornprodukte sind voller Antioxidantien, die entzündungshemmende Fähigkeiten haben, und helfen Bauchfett abzubauen.

 

Grund 4: Zu viele tierische Fette

Gesättigte Fettsäuren sind ungesund. Sie verlangsamen den Stoffwechselprozess und erhöhen in bestimmten Maßen den schädigenden Cholesterinspiegel, wodurch das Herzinfarktrisiko steigt. Hier handelt es sich fast ausschließlich um tierische Fette! Eine rühmliche Ausnahme bildet Fisch, der enthält viel von den guten Omega-3-Fettsäuren.

Lösung: Bevorzugen Sie einfach ungesättigte Fettsäure. Beispielsweise zu finden in Avocado und Olivenöl. Beim Kauf achten Sie auf die Qualität „Natives Olivenöl extra“. In der Avocado befindet sich (wie auch in der Zitrone) ein Enzym, Lipase genannt, das dem Körper beim Fettabbau helfen soll.

 

Grund 5: Der Stressbauch

Bei Dauerstress und ständiger Produktion des Stresshormons Cortisol zirkulieren mehr Mengen Einfachzucker im Blut, als Muskel und Nervenzellen verwerten können. Ohne viel zu essen, werden diese dann wieder in den Fettzellen eingelagert und das vornehmlich am Bauch.

Lösung: Moderates Training baut Stresshormone ab und unterstützt die Hormonbalance. Wichtig dabei – machen Sie nicht zu viel! Wer sich bei schweißtreibenden Joggingeinheiten zu viel belastet und den Puls zu weit nach oben treibt, sorgt für noch mehr Stresshormone.

 

Grund 6: Schlafmangel

Für die Verdauung und den Stoffwechsel ist ausreichend Schlaf essenziell. Der Körper hat nur dann die nötige Ruhe für wichtige Verdauungsvorgänge und kann so seinen Fetthaushalt stabilisieren. Um schlafen zu können, brauchen wir das Schlafhormon Melatonin. Melatonin gehört zu den Neurotransmittern, die der Entspannung und Regeneration dienen.

Lösung: Das Stresshormon ist der Gegenspieler des Schlafhormons. Neben Stressabbau durch ein moderates Bewegungstraining empfehlen wir eine eiweißreiche Ernährung. Durch sie steigt der Gehalt der Aminosäure Tryptophan, aus der wieder Serotonin und daraus wiederum Melatonin hergestellt wird.

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